Leguminosen
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Leguminosen, auch Hülsenfrüchte genannt, gehören zur Pflanzenfamilie der Fabaceae. Die meisten Leguminosen von landwirtschaftlichem Interesse gehören zur Unterfamilie Faboideae.
Sie zeichnen sich durch schmetterlingsähnliche Blüten aus, mit einem aufrechten Kronblatt, der sogenannten Fahne, zwei seitlichen Kronblättern, den sogenannten Flügeln und dem Schiffchen, die zwei unteren, miteinander verklebten Kronblätter, die den Fruchtknoten schützen. Man geht davon aus, dass sich dieses Blütenmuster gemeinsam mit Bienen entwickelt hat, da es in der Natur viele Beispiele für die Abhängigkeit zwischen Bienenarten und Hülsenfrüchten gibt. Während einige Körnerleguminosen für die Bestäubung nicht mehr auf Bienen angewiesen sind (Sojabohne, Erbse, Kichererbse, Linse), bleiben andere teilweise (Ackerbohne) oder stark (Rotklee) von ihnen abhängig.
Die meisten Leguminosen zeichnen sich durch ihre Fähigkeit zur biologischen Stickstofffixierung aus. Sie versorgen sich zu einem großen Teil selbst mit dem von ihnen benötigten Stickstoff. Zudem reichern sie den Boden mit fixiertem Stickstoff an. Leguminosen sind daher sehr wertvolle Nutzpflanzen. Sie produzieren proteinreiche Samen für Lebens- und Futtermittel, proteinreiches Grünfutter und tragen zur Bodenfruchtbarkeit bei. Leguminosen sind der Eckpfeiler vieler nachhaltiger Anbausysteme.
