Ackerbohne

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              Mehr über die Ackerbohne

              Die Ackerbohne ist allgemein als Feldbohne, Saubohne oder Pferdebohne bekannt. Die Saubohne ist eine größere Variante mit einer hohen Tausendkornmasse, die für den menschlichen Verzehr als Frischgemüse angebaut wird, während Pferdebohne und Feldbohne als Trockenkörner, überwiegend als Tierfutter aber auch in der Lebensmittelherstellung genutzt werden.

              Die Ackerbohne ist allgemein als Feldbohne, Saubohne oder Pferdebohne bekannt. Die Saubohne ist eine größere Variante mit einer hohen Tausendkornmasse, die für den menschlichen Verzehr als Frischgemüse angebaut wird, während Pferdebohne und Feldbohne als Trockenkörner, überwiegend als Tierfutter aber auch in der Lebensmittelherstellung genutzt werden. Für eine nachhaltige und lokale Nutztierfütterung ist Ackerbohne sehr gut einsetzbar und eine gute Möglichkeit um GVO-freie Futterrationen herzustellen. Die Vermarktungsmöglichkeiten für Ackerbohnen für den menschlichen Verzehr entwickeln sich in Europa rasch.

              Ackerbohne ist eine einjährige Hülsenfrucht, die gewöhnlich im Frühjahr ausgesät wird. Gut an die Herbstaussaat angepasste Sorten vertragen jedoch nach einer Abhärtungsphase auch Fröste bis -15 ° C.

              Die Ackerbohne wird bis zu 1,8 m hoch und kann sich verzweigen, sie hat jedoch keine Ranken. Die Blüten sind weiß bis violett und haben einen starken, süßen Duft, welcher Bienen und andere Bestäuber anlockt. Die Farbe des Samens ist rotbraun kann allerdings verschieden hell oder dunkel sein. Ackerbohne sollte nicht häufiger als alle fünf Jahre angebaut werden, um das Auftreten von bodenbürtigen Krankheiten und Schädlingen zu vermeiden, besonders während der Blüte und der frühen Schotenbildung. Leichte Böden sind nur bei ausreichenden Niederschlägen oder einem hohen Grundwasserspiegel geeignet. Ackerbohne ist empfindlich gegenüber Staunässe und Bodenverdichtung.

              Ackerbohne weist einen hohen Rohproteingehalt von 26 bis 33 % in der Samentrockenmasse auf. Die Erträge liegen je nach Standort und Anbausystem zwischen 3,0 und 7,0 t/ha mit maximalen Erträgen von 10 t/ha.

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